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Gemeinde Baar
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Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit

12. November 2020
In Zusammenarbeit mit der Zuger Polizei und Pro Velo Zug hat die Gemeinde auf dem Bahnhofplatz Velofahrer sensibilisiert und kontrolliert, die ohne Licht unterwegs waren. Bussen wurden dabei keine verteilt.

Prävention ohne Repression: Unter diesem Motto stand die Aktion "Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit" vom Dienstag, 10. November. Im Feierabendverkehr waren Angehörige der Zuger Polizei, Mitglieder von Pro Velo Zug und Mitarbeitende der Abteilung Sicherheit/Werkdienst der Einwohnergemeinde Baar auf dem Bahnhofplatz Baar präsent und haben Velofahrerinnen und Velofahrer angehalten, die ohne Licht unterwegs waren – sei es, weil sie es nicht eingeschaltet hatten oder weil es defekt war. Bussen gab es für das fehlbare Verhalten nicht. Ziel der Aktion war es vielmehr, die Velofahrerinnen und Velofahrer zu sensibilisieren. Wer ohne Licht unterwegs war, wurde unterstützt. So konnte eine defekte Beleuchtung in der Velowerkstatt von Heinz Sägesser an der Bahnhofstrasse umgehend repariert werden. Nur das Material musste bezahlt werden, die Arbeitskosten übernahm die Gemeinde. Von diesem Angebot machten zehn Velofahrerinnen und Velofahrer Gebrauch. 15 weitere erhielten kostenlos Anklipp-Lichter von Pro Velo Zug. Die Abteilung Sicherheit/Werkdienst verteilte zudem verschiedene reflektierende Artikel, die von der Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU zur Verfügung gestellt wurden. Insgesamt wurden 35 Velofahrer ohne Licht angehalten, bei 25 war das Licht defekt.

 

Angehörige der Zuger Polizei, Mitglieder von Pro Velo Zug und Mitarbeitende der Gemeinde waren an der Aktion beteiligt.
Angehörige der Zuger Polizei, Mitglieder von Pro Velo Zug und Mitarbeitende der Gemeinde waren an der Aktion beteiligt.

 

 

Ein Beitrag zur Sicherheit

Entstanden ist die Aktion im Rahmen der BfU-Kampagne "Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen". Insbesondere Fussgänger und Velofahrerinnen werden mit der Kampagne sensibilisiert, das Unfallrisiko mit dem Tragen von hellen Kleidern, reflektierenden Accessoires und Lichtern zu minimieren. "Mit unserer Aktion auf dem Bahnhofplatz wollen wir die Kampagne mittragen und einen Beitrag zur Sicherheit in der dunkleren Jahreszeit leisten", betont Gemeinderat Zari Dzaferi, Abteilungsvorstand Sicherheit/Werkdienst. Das Echo jedenfalls war positiv – und dies nicht nur bei den Velofahrerinnen und Velofahrern. Auch zwei Rollstuhlfahrer machten vom Angebot Gebrauch und sind nun mit Anklipp-Lichtern unterwegs. Und eine Dame wird neu dank einem reflektierenden Band an ihrem Rollator besser gesehen.

 

Die Polizei, dein Freund und Helfer: Statt Bussen wurden Anklipp-Lichter verteilt.
Die Polizei, dein Freund und Helfer: Statt Bussen wurden Anklipp-Lichter verteilt.