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Unser Umwelttipp: Warum Zigarettenstummel kein Bagatellabfall sind
Zigarettenstummel gehören weltweit – und auch in der Schweiz – zu den am häufigsten achtlos weggeworfenen Abfällen. Der Eindruck täuscht: Obwohl sie klein sind, belasten sie Umwelt und Natur erheblich. Der Grund liegt vor allem im Filter. Dieser besteht nicht aus Papier, sondern aus Celluloseacetat, der sich in der Umwelt nur sehr langsam zersetzt. Statt zu verschwinden, zerfällt der Filter mit der Zeit in immer kleinere Kunststoffteile.
Hinzu kommt: In einem Zigarettenstummel bleiben zahlreiche Schadstoffe aus dem Tabakrauch zurück. Gelangen sie in den Boden oder in Gewässer, können sie Pflanzen, Kleinstlebewesen und Tiere schädigen. Vögel oder andere Tiere halten Zigarettenreste mitunter für Nahrung. Auch für Kinder stellen herumliegende Stummel ein Risiko dar.
Ein weiterer Aspekt ist die Brandgefahr. Vor allem in trockenen Sommermonaten können nicht vollständig gelöschte Zigaretten Brände auslösen – sei es an Böschungen, in Grünflächen oder im Wald.
Was hilft gegen Zigaretten‑Littering?
- Zigarettenstummel konsequent im Abfall entsorgen
- Unterwegs Taschenaschenbecher verwenden
- Öffentliche Aschenbecher nutzen
- Sensibilisierung im privaten und beruflichen Umfeld
Viele Gemeinden – auch Baar – setzen auf Prävention und Information, denn saubere öffentliche Räume sind eine Gemeinschaftsaufgabe.
Weiterführende Infos: Artikel «Zigaretten‑Littering» auf der Website von Pusch – Praktischer UmweltschutzExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
