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Gemeinde Baar
Rathausstrasse 6
6341 Baar

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Der Gemeinderat ruft zu Solidarität auf

14. Januar 2021
Um die Ansteckungszahlen zu senken, hat der Bundesrat am 13. Januar einschneidende Schutzmassnahmen beschlossen. Gastrobetriebe und viele Einkaufsläden müssen schliessen. Kontakte müssen weiter reduziert werden. Nun ist von allen Baarerinnen und Baarern Solidarität gefragt.

Als der Bundesrat Mitte März 2020 den Lockdown ausrief, stand das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Gemeinde für Wochen weitgehend still. Für Gastrobetriebe, Einkaufsläden, aber auch für viele Handwerker und Gewerbebetriebe war diese Zeit einschneidend. Gemeinsam mit dem Gewerbeverein Baar hat die Gemeinde deshalb im April das Projekt "Baar solidarisch" lanciert. Auf der Plattform www.baar-solidarisch.ch können seitdem Baarer Unternehmen ihre Dienstleistungen in einer alternativen Form anbieten. Die Website zeigt auf einen Blick, welche Dienstleistung und welches Produkt wo erhältlich ist.

 

Lokales Gewerbe stärken

Nun hat der Bundesrat erneut die Schutzmassnahmen verschärft. Seit dem 22. Dezember 2020 sind die Gastrobetriebe geschlossen. Am 18. Januar 2021 müssen auch Einkaufsläden, die keine Waren des täglichen Bedarfs verkaufen, ihre Türen schliessen. Bis Ende Februar ist die Schweiz in einem Lockdown light. Der Gemeinderat ruft deshalb die Plattform www.baar-solidarisch.ch in Erinnerung und appelliert an die Solidarität: "Uns ist es ein Anliegen, den Baarer Gewerblern den Rücken zu stärken", betont Gemeindepräsident Walter Lipp. "Wir bitten deshalb alle Einwohnerinnen und Einwohner, lokale Unternehmen zu berücksichtigen." Ein Blick auf die Web-Plattform www.baar-solidarisch.ch zeigt eindrücklich auf, wie vielfältig und leistungsstark das einheimische Gewerbe sind.

 

Massnahmen mittragen und befolgen

Solidarität ist aber auch im gesellschaftlichen Leben und im Umgang untereinander angesagt. Der Gemeinderat bittet alle Baarerinnen und Baarer, die vom Bundesrat beschlossenen Schutzmassnahmen mitzutragen und zu befolgen. "Um das Coronavirus in den Griff zu bekommen und die Zahl der Ansteckungen zu senken, sind von uns allen nochmals grosse Anstrengungen nötig", sagt Walter Lipp. "Ich danke allen Baarerinnen und Baarern, dass sie sich nun einmal mehr solidarisch zeigen."

 

Verwaltung geöffnet, Schwimmbad geschlossen

Trotz der neu vom Bundesrat verordneten Massnahmen ist die Gemeindeverwaltung zu den normalen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag, 08.00 bis 11.45 und 13.30 bis 17.00 Uhr, montags bis 18.00 Uhr) für die Bürgerinnen und Bürger da. Vor und in der Gemeindeverwaltung gilt eine Maskenpflicht. Der Gemeinderat bittet alle Baarerinnen und Baarer, sich an die Hygiene- und Schutzmassnahmen zu halten und auf nicht dringende Behördengänge zu verzichten. Zahlreiche Dienstleistungen stehen zudem online zur Verfügung.

Auch die Bibliothek und die Ludothek bleiben mit Einschränkungen und unter strengen Schutzmassnahmen geöffnet. Das Hallen- und Freibad Lättich bleibt sicher bis Ende Februar für die Öffentlichkeit geschlossen. Der Schwimmunterricht der Baarer Schulen kann jedoch stattfinden.

 

"Beweisen wir jetzt unsere Solidarität"

Die Baarerinnen und Baarer mussten im vergangenen Jahr auf Vieles verzichten. Für das Dorfleben wichtige Anlässe wie die Chilbi oder der Christchindli-Märt konnten nicht durchgeführt werden. Die Fasnacht 2021 wird ebenfalls nicht stattfinden können. Das schmerzt, angesichts der hohen Ansteckungszahlen und der Virusmutationen ist es aber auch aus Sicht des Gemeinderats unumgänglich, dass wir uns nun erneut stark einschränken müssen. "Aber ich bleibe optimistisch und freue mich, wenn wir im Sommer hoffentlich die Baarer Festfreude wieder ausleben können", macht Walter Lipp allen Baarerinnen und Baarern Hoffnung. "Doch das geht nur, wenn wir jetzt unsere Solidarität beweisen."

 

Weitere Informationen zu den Schutzmassnahmen