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Der Biber fühlt sich in Baar wohl
Wer derzeit auf dem Wanderweg an der Alten Lorze sowie entlang der Lorze nahe der Autobahnausfahrt Baar unterwegs ist, kriegt stellenweise nasse Füsse. Für den nassen Untergrund sorgt nicht etwa Petrus, sondern eine Bibergemeinschaft, die sich im kleinen Naturschutzgebiet niedergelassen hat. Im von der Alten Lorze gespiesenen Teich fühlen sich die Biber offensichtlich zu Hause. Sie haben mit dem Dammbau begonnen, weshalb die Wege teilweise unter Wasser gesetzt sind. Die zuständigen Wildhüter beobachten die Situation.
Das Wandern und Spazieren ist mit dem richtigen Schuhwerk nach wie vor gefahrlos möglich. Wer die Biber entdeckt, darf sie gerne aus Distanz beobachten. Die Wege dürfen aber nicht verlassen werden. Da Biber ihr Revier verteidigen und auch vor grossen Hunden nicht zurückschrecken, sind Hunde zwingend an der kurzen Leine zu halten. Hunde haben ausserhalb des Wegs und am resp. im Wasser nichts verloren. Erst kürzlich wurde in Steinhausen ein Hund von einem Biber tödlich verwundet. Dabei handelt es sich um einen Einzelfall. Biber sind friedfertige Tiere, schützen aber ihren Nachwuchs und ihren Bau. Schlägt der Biber mit seinem Schwanz, Kelle genannt, aufs Wasser ein, ist das ein Warnsignal. Es zeigt, dass sich der Biber bedroht fühlt. Spaziergänger sollten sich zurückziehen, um unliebsame Begegnungen zu vermeiden.
Bereits im Frühling 2025 wurde während mehrerer Wochen an der Alten Lorze in der Nähe der Schochenmühle ein Biber gesichtet. Ob dieses Jungtier sich nun im Teich an der Autobahnausfahrt eingerichtet hat, ist nicht gesichert. Dass sich die Biber im Kanton Zug und auch in Baar immer wohler fühlen, ist aber unbestritten.
