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Unser Umwelttipp: Sommerhitze im Griff – mit richtigem Lüften zur Abkühlung

1. Juli 2026
In der Baarer Zytig vom 1. Juli erklärt die Fachstelle Energie und Umwelt der Gemeinde Baar, wie richtiges Lüften zur Abkühlung beiträgt. Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Die Sommer werden auch in der Schweiz zunehmend heisser – und damit steigt die Belastung in Wohnräumen. Oft heizen sich Gebäude stark auf, vor allem wenn Sonneneinstrahlung ungehindert auf Fenster trifft. Genau hier setzt wirksamer Hitzeschutz an. 

 

Massnahme 1: Hitze gar nicht erst ins Haus lassen 

 

Am effizientesten ist es, die Wärme draussen zu stoppen: 

  • Aussenliegende Lamellenstoren, Markisen oder Fensterläden blockieren die Sonnenstrahlung bereits vor der Scheibe 

  • Innenliegende Vorhänge wirken deutlich weniger, da die Wärme bereits im Raum ist 

  • Begrünung wie Kletterpflanzen oder Laubbäume sorgt zusätzlich für natürlichen Schatten und verbessert das Mikroklima 

 

Massnahme 2: Richtig lüften – der unterschätzte Schlüssel 

 

Viele machen hier den entscheidenden Fehler: 

  • Frühmorgens & spät abends lüften → kühle Luft kommt ins Haus 

  • Tagsüber Fenster geschlossen halten → verhindert das Aufheizen 

  • Querlüften (gegenüberliegende Fenster öffnen) sorgt für schnellen Luftaustausch 

In der Zeit zwischen Mitternacht und morgens 8 Uhr ist die Aussenluft am kühlsten. Wer die Fenster über Nacht offen lässt, kann die Räume gezielt auskühlen und die «Kühle» für den nächsten Tag speichern. 

 

Wichtig: Sobald es draussen wärmer ist als drinnen, sollten die Fenster wieder geschlossen werden – sonst gelangt die Hitze ins Gebäude und bleibt dort gespeichert.

 

Massnahme 3: Alltagstipps für mehr Kühlung 

  • Elektrische Geräte reduzieren: Sie geben zusätzliche Wärme ab 

  • Helle Vorhänge oder reflexive Materialien nutzen 

  • Innenräume möglichst wenig zusätzlich aufheizen (z. B. Backofen vermeiden) 

  • Nachts möglichst viel «kühle Luft speichern» 

 

Fazit: Wer sein Zuhause clever verschattet und richtig lüftet, kann die Raumtemperatur deutlich senken – ganz ohne zusätzliche Energie.

 

Unser Umwelttipp in der Baarer Zytig

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, wird das Zuhause schnell zur Hitzefalle. Doch mit einfachen Massnahmen lässt sich die Hitze wirksam draussen halten – ganz ohne Klimaanlage. Besonders wichtig ist der Schutz vor der Sonne: Aussenliegende Storen, Markisen oder Läden verhindern, dass sich Räume überhaupt erst aufheizen. Auch Kletterpflanzen oder Laubbäume sorgen für natürlichen Schatten.

 

Ebenso entscheidend ist richtiges Lüften: Öffnen Sie Fenster frühmorgens oder spätabends, wenn die Luft kühler ist. Tagsüber sollten Fenster und Storen möglichst geschlossen bleiben. Denn wer zur falschen Zeit lüftet, holt sich die Hitze direkt ins Haus. Schon kleine Anpassungen im Alltag erhöhen den Wohnkomfort deutlich – und sparen Energie.