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Gemeinde Baar
Rathausstrasse 6
6341 Baar

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Inhalt

Ukraine-Hilfe

Der Gemeinderat Baar ist bestürzt über den Krieg in der Ukraine. An seiner Sitzung vom 1. März 2022 hat er einen Beitrag in der Höhe von CHF 30'000.– für die Ukraine gesprochen. Ebenso engagiert sich die Gemeinde zusammen mit den anderen Gemeinden sowie dem Kanton Zug, um geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufzunehmen und zu betreuen.

 

Auf dieser Seite stellt die Gemeinde die wichtigsten Informationen zur Ukraine-Hilfe zusammen. Diese wird von der Direktion des Innern des Kantons Zug koordiniert. Sie stellt auf ihrer Website laufend den neusten Stand der Entwicklung dar.

 

 

Auskunftsstelle

Zentrale Anlaufstelle für Hilfsangebote und weitere Fragen zu Ukraine-Hilfe im Kanton Zug: ukrainehilfe@zg.ch, T 041 723 78 99, Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.30 sowie von 13.30 bis 17.00 Uhr.

 

Aufnahme von Flüchtenden

Der Gemeinderat bedankt sich bei allen Baarerinnen und Baarern, die sich persönlich engagieren und Flüchtende aus der Ukraine bei sich aufnehmen. Damit die Geflüchteten den Schutzstatus S erhalten, müssen sie sich in einem der sechs Bundesasylzentren registrieren lassen. Termine können mit einem Online-Formular gebucht werden. Informationen stellt das Staatssekretariat für Migration (SEM) zur Verfügung

 

Nach der Registration für den Status S ist der Kanton für die Koordination und die Begleitung der geflüchteten Menschen zuständig. Das bedeutet, dass grundsätzlich der Kanton Ansprechpartner für die Betroffenen ist. Die Gemeinde Baar ist unterstützend tätig. Zudem sind die Schulen Baar für die Aufnahme von ukrainischen Kindern und Jugendlichen ins Schulsystem zuständig.

 

Angebote in der Gemeinde Baar

Druzi Baar: Jeweils am Dienstag treffen sich Geflüchtete aus der Ukraine sowie ihre Gastfamilien zum Austausch von 10.00 bis 12.00 Uhr im Jugendcafé Baar an der Zugerstrasse 20.

Weitere Informationen und Anmeldung (deutsch und ukrainisch)

 

Statistik

Übersicht über die Anzahl Geflüchteten mit S-Status in der Gemeinde Baar. Die Statistik wird in der Regel wöchentlich aktualisiert. 

Juni 03.06.22 10.06.22 17.06.22 24.06.22 01.07.22        
älter als 20 Jahre
(ab 01.01.2002)
64 64 64 64 66        
16 bis 20 Jahre
(ab 01.08.2006 bis 31.12.2003)
6 6 6 6 6        
Kinder/Jugendliche im Schulalter 11 11 11 11 10        
Kinder, die im Sommer in den Kindergarten eintreten 3 3 3 3 3        
jüngere Kinder 6 6 6 6 5        
Total 90 90 90 90 90        

 

April / Mai 01.04.22 08.04.22 14.04.22 22.04.22 29.04.22 06.05.22 13.05.22 20.05.22 27.05.22
älter als 20 Jahre
(ab 01.01.2002)
19 30 39 53 55 57 56 58 59
16 bis 20 Jahre
(ab 01.08.2006 bis 31.12.2003)
0 1 5 6 6 6 6 6 6
Kinder/Jugendliche im Schulalter 3 6 8 10 9 9 9 9 9
Kinder, die im Sommer in den Kindergarten eintreten 2 3 3 3 3 3 3 3 3
jüngere Kinder 1 3 4 4 5 4 4 4 4
Total 25 43 59 76 78 79 78 80 81

 

Freiwilligenarbeit

Benevol organisiert und koordiniert im Auftrag des Kantons Zug die Hilfsangebote aus der Bevölkerung für Geflüchtete aus der Ukraine. Die Gemeinden haben Koordinationsstellen eingerichtet. In der Gemeinde Baar nimmt Barbara Hotz, barbara.hotz@baar.ch, T 041 769 07 30 (Mo-Di, Do-Fr) diese Funktion wahr.

 

Weitere Informationen

 

Unterkünfte

Die Aufnahme von geflüchteten Menschen erfolgt koordiniert durch den Bund in Absprache mit den Kantonen. Private Unterkunftsmöglichkeiten können in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe direkt auf der Campax-Website Menschen in Not beherbergen angeboten werden. 

 

Die Gemeinde klärt ihrerseits Optionen ab, um bei einem starken Anstieg der Anzahl geflüchteter Menschen Kollektivunterkünfte zur Verfügung stellen zu können.

 

Schulen

Kinder und Jugendliche aus der Ukraine sind zum Schulbesuch verpflichtet. Der Kanton Zug geht davon aus, dass mit bis zu 700 Schülerinnen und Schülern gerechnet werden muss. Den Schulen Baar würden in diesem Fall rund 125 Kinder zugewiesen werden. Am 28. März hat an der Schule Sennweid die erste Ukraine-Klasse ihren Betrieb aufgenommen. Die Kinder besuchen zunächst während drei (Primarstufe) respektive sechs Wochen (Oberstufe) die Ukraine-Klasse und lernen intensiv die deutsche Sprache und das lateinische Alphabet. Anschliessend werden sie in die Regelklassen integriert. 

Der Gemeinderat hat entschieden, dass Baar die Nachbargemeinde Menzingen im Bereich der Beschulung der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen, welche im Kloster Menzingen aufgenommen werden, unterstützen und Verantwortung übernehmen will. Die Schülerinnen und Schüler werden zunächst in der Ukraine-Klasse der Schule Sennweid eingeteilt. Je nachdem, wie sich die altersmässige Verteilung der Flüchtenden präsentiert, werden weitere Ukraine-Klassen auf der Primar- und/oder Oberstufe eröffnet. Gemäss heutigem Planungsstand werden die älteren Kinder und Jugendlichen begleitet mit dem ÖV anreisen, die Jüngsten mit einem Klein-Schulbus direkt von Menzingen zu den entsprechenden Kindergärten und Schulen gefahren. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler aus Menzingen über den Mittag von der SEB verpflegt und betreut. Die Menzinger Kinder und Jugendlichen werden nach den Frühlingsferien an den Schulen aufgenommen.

Der Gemeinderat hat zudem beschlossen, dass ukrainische Kinder, die im Sommer in den Kindergarten eintreten, Angebote der Gemeinde Baar fürs Vorschulalter besuchen können. Mit allen Kindern und ihren Eltern wird vor dem Eintritt in ein (vor)schulisches Angebot ein Eintrittsgespräch geführt. Die Schulen Baar informieren auf ihrer Website über die aktuelle Situation.

 

Die kantonale Direktion für Bildung und Kultur informiert auf ihrer Website über die allgemeine Lage und die getroffenen Massnahmen. Zudem hat sie Informationen für die Zuger Schulen zusammengestellt.

 

Schutzräume / Jodtabletten

Der Ukraine-Krieg verunsichert. Die Gemeinde erhält deshalb Anfragen zu Schutzräumen und zu Jodtabletten, die bei einer radioaktiven Gefahr eingenommen werden müssen. Wer welchem Schutzraum zugewiesen ist, wird vom kantonalen Amt für Zivilschutz und Militär koordiniert. Anfragen können an die Zivilschutzverwaltung, T 041 723 72 00, info.azm@zg.ch gerichtet werden. Wichtig: Damit das Amt Auskunft geben kann, muss die genaue Adresse angegeben werden.

Alle Baarerinnen und Baarer haben im Jahr 2014 Jodtabletten erhalten. Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger sowie Neugeborene erhalten einen Bezugsschein. Jodtabletten können für CHF 5.00 in Apotheken gekauft werden. Der Kanton Zug hat genügend Jodtabletten vorrätig, um im Bedarfsfall jede Einwohnerin und jeden Einwohner mit Tabletten zu versorgen.